Befreiung

Neblige Felder, ein dunkler Wald und eisige Luft. Und mitten drin ich.

Ich war – nachdem ich die letzten Wochen immer nur zwei, drei Kilometer durch’s Dorf gelaufen bin – heute endlich mal wieder im Wald joggen. Und auch wenn es nur eine kurze Strecke war: Es war einfach befreiend. Endlich konnte ich mal den Stress der vergangenen Wochen hinter mich lassen. Fast so schön wie montags, wenn man mit 160 km/h den Frust der Berufsschule wegfährt … 😉

Interessant war übrigens mal der Anblick des gerodeten Waldes. Es ist schon heftig zu sehen, wie viel da jetzt eigentlich abgeholzt wurde. Aber das macht ja alles nichts, nicht wahr? In 50 Jahren zeigt die Aufforstung Erfolg und alles ist wieder so, wie ich’s seit 23 Jahren kenne …

Die ganze Lauferei eben hatte noch zwei andere Wermutstropfen:

  1. Ich muss jetzt meine Laufschuhe putzen. Könnte mal jemand die ganzen Wege mit ’nem Hochdruckreiniger abgehen? Die Trecker versauen mir alles! Ein Glück, dass ich nicht im Matsch versunken bin!
  2. Ich habe ganze 35 Minuten (!) gebraucht! Das ist viel zu lang! Es wird Zeit, wieder öfter zu laufen.