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Musik

Last.fm in 2022

Letztes Jahr meinte ich noch:

2022 wird bestimmt mehr gehört!

Und was soll ich sagen? Dem war nicht so:

Screenshot der Statistik meiner Last.fm-Scrobbles.

Also auf ein Neues: 2023 wird bestimmt mehr gehört!

Last.fm in 2021

Während drüben bei Markus die Zahl der Scrobbles ein krasses Allzeithoch erreicht hat, ist 2021 hier eher eines der schwächsten Jahre gewesen:

Screenshot der Statistik meiner Last.fm-Scrobbles.

2022 wird bestimmt mehr gehört!

Marc war hier: Westzipfelhalle

Am Wochenende fand das Frühjahrskonzert des Instrumntalvereins Tüddern unter dem Motto „Zeitreise“ statt. Und ich war tatsächlich ein bisschen stolz, als nicht nur unser Vorsitzender, sondern auch noch der Bürgermeister einige nette Worte zu meiner Ehrung fanden. 30 Jahre Musiker! 20 Jahre Vorstand! Weiter, immer weiter! 🤘🏼🎶🎺

Gabriellas sång

Heute ist es fast zwei Wochen her, als ich mit Ina und hundert anderen Musikern in Maaseik ein Gedenkkonzert zum Ende des 1. Weltkriegs gab.

Gedenkkonzert zum Ende des 1. Weltkriegs

Gestern Abend hatte ich die wohl einzigartige Gelegenheit, gemeinsam mit sieben anderen Musikern aus meinem Verein an einem Gedenkkonzert anlässlich des Endes des 1. Weltkriegs vor 100 Jahren teilzunehmen. Es bildete den Abschluss der Gedenk­feierlichkeiten, die von den Gemeinden Maaseik (B), Echt-Susteren (NL) und dem Selfkant (D) organisiert wurden und das ganze Wochenende stattfanden.

Nach gerade einmal vier Proben und einer Generalprobe fand das Konzert im nahezu ausverkauften Maaseiker Kulturzentrum „Achterolmen“ statt. Zusammen mit über 100 anderen Musikern führten wir ein beeindruckendes Programm auf, das Werke wie „Carmina Burana“ und „Amazing Grace“ (mit obligatorischen Dudelsack-Spielern), aber auch weniger bekannte Blasmusik wie „Banja Luka“ von Jan de Haan oder „Reunion and Finale“ aus dem ’93er Film Gettysburg enthielt.

Mein persönliches Highlight war ein Arrangement von „I pini della via appia“ aus Respighis „Pini di Roma“ – da bekomme ich jetzt noch einen Kloß im Hals beim Hören. Ein wirklich gewaltiges Stück! Hier eine Aufnahme, als André Rieu das mit hunderten Musikern in der Amsterdam Arena aufführte:

Aber auch der Austausch mit anderen Musikern aus dem Selfkant und natürlich auch aus den niederländischen und belgischen Vereinen war es absolut wert, an diesem Konzert mitgewirkt zu haben. Und irgendwie ist dieses einmalige Erlebnis jetzt ganz schnell vorbei gewesen. Schade. 😞

Von unseren „Fans“ im Publikum wurden mir noch einige Aufnahmen zugespielt, die ich Euch nicht vorenthalten möchte:

Carmina Burana:

Gabriellas sång:

Evening Song:

Amazing Grace:

MuseScore

Ich habe in den letzten zwölf Monaten eine Reihe von Stücken für den Musikverein umschreiben dürfen, denn statt eines E♭-Horns spielt ein Mitglied nun F-Horn. Auch wenn es relativ einfach ist, in E♭ geschriebene Werke nach F „umzudenken“ – man muss einen Ganzton tiefer spielen und sich zwei ♭ dazudenken –, ist eine richtige F-Stimme dann doch angenehmer.

Also habe ich mich auf die Suche nach einem brauchbaren Notensatzprogramm für den Mac gemacht. Während ich damals unter Windows jahrelang mit capella als Quasi-Standard unter Hobby-Musikern wunderbar zurecht kam, gestaltete sich das für den Mac schwieriger. Finale und Sibelius waren mir mit stolzen 550 € entweder zu teuer oder mit einem Abo-Modell nicht interessant für mein Hobby.

Disclaimer dazu: capella 8 gab’s zum Zeitpunkt meiner Suche noch nicht – das läuft auch auf macOS. Und inzwischen gibt es auch das kostenlose Sibelius First, was vermutlich für meine Zwecke ebenso ausreichend wäre.

Jedenfalls bin ich nun bei MuseScore gelandet – nach eigener Aussage „das beliebteste Notensatzprogramm der Welt“. Das ist schon mal eine Ansage! Aber: MuseScore ist Open Source, freie Software, funktioniert u.a. auch auf macOS, kann MusicXML importieren und exportieren, und was auch interessant ist: Es kann tatsächlich auch capella-Dateien lesen, was für meine Uralt-Dateien aus den 90ern echt praktisch ist.

Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Tastatureingabe, für die das Muskelgedächtnis einige Zeit braucht: 5 für Viertelnoten, 4 für Achtelnoten, 6 für halbe Noten – nun ja. Aber es erfüllt seinen Zweck mehr als ausreichend, und so konnte ich schon eine ganze Reihe Märsche, Martins- und Weihnachtslieder von B♭ oder E♭ nach F transponieren. Also, supergutes Tool! 👍🏼

Was übrigens auch sehr cool ist: Es gibt eine große MuseScore-Community, die Werke im MuseScore veröffentlicht, wie z.B. „City of Stars“ aus „La La Land“. 💛

„Jedi Steps and Finale“

Ich mag ja einfach diesen Titel aus dem The-Force-Awakens-Soundtrack:

Und nicht nur ist das eine großartige Aufnahme eines ebenso großartigen Titels. Auch der Musik-Nerd in mir freut sich zu sehen und zu hören, wie denn sein Instrument zum Einsatz kommt, welche Instrumente die Musiker spielen (Kontrafagott anyone?) usw.

Elvis has left the building

Es fühlt sich immer noch etwas seltsam an: Seit gestern bin ich offiziell bandlos!

Nach 15 Jahren – das ist so ziemlich genau die Hälfte meines Musikerlebens – habe ich den Job als Tenorhorn-Spieler in der Büsch Band aufgegeben. Wir hatten zuletzt auf der Landpartie in Gangelt und beim Heimspiel am Vatertag in Tüddern zwei grandiose Auftritte – aber bekanntlich soll man ja aufhören, wenn’s am Schönsten ist.

Jetzt genieße ich erstmal die probefreien Samstage und wer weiß, vielleicht ergibt sich ja in der Zukunft nochmal was …

Night of the Proms 2013

verschlug es mich mit tollen Menschen in eine ausverkaufte Lanxess Arena zur diesjährigen Night of the Proms. Die Night of the Proms sind eine europaweite Konzertreihe mit ausgesuchten Künstlern, die gemeinsam mit einem Sinfonieorchester, einer Band und einem Chor auftreten – getreu dem Motto „Klassik trifft Pop“.

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Guten Rutsch!

Wie Markus, so verabschiede auch ich mich mit einer Last.fm-Liste meiner Top-Alben aus dem scheidenden Jahr:

  1. The Ataris – So Long, Astoria
  2. Panic At The Disco – A Fever You Can’t Sweat Out
  3. The Killers – Sam’s Town
  4. Franz Ferdinand – You Could Have It So Much Better
  5. Michael Bublé – Call Me Irresponsible
  6. Radiohead – The Bends
  7. Red Hot Chili Peppers – Stadium Arcadium
  8. Anna Nalick – Wreck of the Day
  9. Jack Johnson – In Between Dreams
  10. Farin Urlaub – Endlich Urlaub!
  11. Jack Johnson – Brushfire Fairytales
  12. Radiohead – Pablo Honey
  13. Imogen Heap – Speak for Yourself
  14. Fergie – The Dutchess
  15. Robbie Williams – Swing When You’re Winning
  16. Mando Diao – Ode to Ochrasy
  17. Mario Barth – Männer sind primitiv, aber glücklich!
  18. Yellowcard – Ocean Avenue
  19. Green Day – American Idiot
  20. Seeed – Next!

Ehrlichgesagt bin ich etwas überrascht. Dass ich Jack Johnson oder Radiohead so oft gehört haben soll… Und dass die Ärzte, Less Than Jake und die Wise Guys, die ich momentan in der A-Rotation habe, nicht auftauchen, ist auch verwunderlich, aber das wird dann für 2008 sicher anders. So wie vieles anders wird. 😁

Einen guten Rutsch Euch allen und ein erfolgreiches, gutes Jahr 2008!