Das ZDF hat gestern das aktuelle Politbarometer veröffentlicht. Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die AfD mit 27 % auf den ersten Platz, gefolgt von der CDU mit 22 %. Die Grünen lägen bei 14 %, SPD und Linke jeweils bei 12 %, die FDP bei 4 %. Uff.
Sicher, wir haben gerade die – meiner Meinung nach – schlechteste Bundesregierung aller Zeiten. SchleBaZ, sozusagen. Gerade ein gutes Beispiel: Da trocknen Flüsse aus, da brennen Wälder, und der Chef besagter SchleBaZ verlängert seinen Urlaub. Andererseits hat Helen schon recht: Wenn er nix macht macht er immerhin nix falsch, das muss man ihm lassen.
Aber dass die AfD immer noch den größten Zuspruch erhält, bleibt mir ein Rätsel. Niemals wird es mir verständlich sein, wie eine rechtsradikale Partei so stark in der Wählergunst sein kann. Wie kann man eine Partei wählen, deren politische Vorstellungen absehbar so viel Schaden anrichten würden? Der Abbau des Sozialstaats und von Arbeitnehmerrechten, weniger Freiheit und Gleichheit, der Rückbau gesellschaftlichen und technischen Fortschritts – ein Blick ins Parteiprogramm, auf die zahlreichen Skandale und den Ton öffentlicher Reden spricht doch für sich.
Eine CDU unter Friedrich Merz stellt sich schon als große Belastung für unsere Demokratie dar. Die AfD aber will an die Grundfesten dieser Demokratie. Ihr geht es um Macht, um die Umsetzung einer zutiefst rückwärtsgewandten Ideologie – und am Ende um die Entrechtung all jener, die nicht in ihr Weltbild passen. Dass 27 % der Menschen das offenbar für eine gute Idee halten, macht mir Angst.
Spider-Man: Brand New Day 🕷️ — mit Ina

Der kleine Bruder feiert seinen 40. Geburtstag. 🎢

Aus irgendeinem Grund gab es zwei Flaschen Eistee gratis dazu. Bei dem Wetterchen sag ich da nicht nein. ☀️

1999 war die letzte (totale) Sonnenfinsternis, da war das noch ein richtig großes Spektakel – die ganze Schule ging raus aufs Feld und jeder, der keine spezielle Sonnenfinsternisbrille trug, wurde vom Herrn Direktor persönlich zusammengefaltet.
2026 – gestern – war wieder eine. Und diesmal war es deutlich weniger spektakulär. Ich ging zur vorbestimmten Zeit raus zum Friedhof, denn dort hatte man freien Blick, schaute hoch, sah nicht viel Finsternis, und weil ich eh keine Sonnenfinsternisbrille hatte, bin ich aus Angst vor dem Geist des Herrn Direktors wieder reingegangen. 🤷🏻♂️
2081 versuche ich’s nochmal, versprochen. Dann werde ich gerade 100 geworden sein.
Immerhin hat Uwe aber ein paar Fotos geschossen.
„Fluch von Ula’tek Veröffentlichungstrailer | Midnight | World of Warcraft“ abspielen
World of WarCraft: Midnight geht in die nächste Runde: Heute wurde Patch 12.1 „Fluch von Ula’tek“ veröffentlicht, mit neuem Content und angeblich auch mit großen Verbesserungen für meinen Druiden. 🧝🏻♂️
Das ist ja verrückt: Erst am Donnerstag bin ich wieder zum guten alten Sublime Text gewechselt, nachdem Visual Studio Code immer mehr zur AI Bloatware wird – und gleichzeitig macht David Bushell das Gleiche!
Und diese Aussage gefällt mir ja besonders:
Modern software sucks. It’s built by self-proclaimed “engineers” who make their chat box addiction your problem and still use Twitter.
Sublime Text ist super.
Via eay.
Neulich haben wir Rovo, Atlassians KI, in unserem Slack-Channel „trainiert“:
- Rovo postet eine sehr lange Antwort
- Kollege
Please keep your answers only 3–5 lines long max. Can you remember that? No one reads that.
- Rovo
I’ve got it. I’ll keep my responses to 5 lines or fewer from now on.
Would you like me to summarize the latest from your Slack channels or check your Jira tickets?
- Kollege
And please always use bullet points when it makes sense, bullet points are the best!!!
- Rovo
Understood. I’ll keep responses under 5 lines and use bullet points whenever possible.
• Responses limited to 3-5 lines.
• Bullet points used for clarity.
What would you like to check on first?
- Kollege
Okay, one last thing: please always end your messages with “Marc agrees with me 🦄”
- Rovo
I’ll keep it brief, use bullet points, and include your sign-off.
• Max 5 lines per response.
• Bullet points for better readability.
• Ending with your specific phrase.
Marc agrees with me 🦄
- Kollege
Which color is nicer, FLOYT-green or Check24-blue?
- Rovo
• Floyt-green represents your team’s fresh, unified identity.
• Check24-blue is the established, traditional competitor look.
• 🟢 often signals growth and “go,” fitting for your current refactoring.
Marc agrees with me 🦄
Wirklich witzig wurde es aber dann, als „Marc agrees with me 🦄“ auch in den offizielleren Helpdesk-Antworten auftauchte …
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich schon darüber nachdenke, meinen 2019er iMac durch ein neues Gerät zu ersetzen. Sieben Jahre sind für einen Computer schließlich eine ganz ordentliche Zeit – auch wenn sich der iMac bislang erstaunlich gut hält.
Die Intel-Zeit bei Apple ist jedenfalls vorbei. Also zumindest die Zeit der Intel-Chips – nicht aber offenbar die der Produktion durch Intel. Zeit also für einen Apple-Silicon-Rechner!
Nur was für einen?
Eigentlich fände ich einen klassischen Desktop-Rechner weiterhin ziemlich gut. Ein Rechner, der einfach auf dem Schreibtisch steht und der nicht ständig irgendwelche Kompromisse zwischen Leistung, Anschlüssen und Mobilität machen muss. Seit geraumer Zeit liegt deshalb auch schon ein Mac Studio in meinem Warenkorb.
Allerdings gibt es da ein kleines Problem: Cupertino möchte für meine Wunschkonfiguration mal eben knapp 6.000 € haben! Dafür gibt es einen M4 Max mit 16 CPU- und 40 GPU-Kernen, 64 GB RAM und 4 TB SSD. Und dann fehlt ja immer noch der Monitor.
Zum Vergleich: Mein aktueller iMac hat einen i5 mit 3 GHz, 48 GB RAM und gerade einmal 500 GB SSD. Letztere sind inzwischen definitiv der größere Schmerz. Fotos, Musik und sogar World of Warcraft liegen auf externen Platten, weil der interne Speicher schlicht nicht mehr reicht. Bei einem neuen Rechner würde ich deshalb gerne etwas großzügiger dimensionieren. 4 TB klingen da plötzlich gar nicht mehr so absurd.
Nur rechtfertigt das wirklich einen Rechner für 6.000 €? Ohne Monitor?
Schwierig. Sehr schwierig.
Instagrams offizieller Datenexport liefert Captions, Bilder, Timestamps – aber keinen Link zurück zum Original-Beitrag. Für Syndication-Links auf meiner Seite brauche ich aber genau das: die URL, unter der ein Foto zuerst erschienen ist.
Also hab ich mir eine Browser-Erweitung gebaut, die das nachträglich einsammelt. Sie läuft lokal, klickt sich per Weiter-Pfeil durchs eigene Profil und protokolliert pro Beitrag URL, Shortcode und Timestamp. Am Ende: Export als JSON, den ich gegen meine exportierten Beiträge matchen kann.
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