Warum hasst jeder KI?

Ich habe kürzlich Episode 692 vom Accidental Tech Podcast gehört, und ein Thema ist „Why does everyone hate AI?“. Und ich fühlte mich da sehr abgeholt.

Bei uns in der Firma testen wir aktuell gefühlt alles: Gemini, Claude Code, OpenAI Codex, GitLab Duo, CodeRabbit und noch einiges mehr. Und ich selbst habe erst vor kurzem mit Claude Code eine komplette Website umgebaut, um zu schauen, was geht. Ich nutze KI also durchaus aktiv — und trotzdem werde ich der ganzen Entwicklung gegenüber eher skeptischer als euphorischer.

Weil inzwischen vieles wirkt wie ein gigantischer Push ohne Rücksicht darauf, ob Menschen das überhaupt wollen. KI steckt plötzlich in jeder App, jedem Editor und jeder Präsentation. Oft nicht, weil es ein Problem löst, sondern weil gerade niemand der nächste sein will, der den Trend verpasst.

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Spontankauf

So. Anstelle eines pinken Fiestas steht demnächst ein gelber Volvo in der Garage.

Ein moosgelber Volvo EX30 steht in einem modernen Autohaus mit großen Glasflächen und heller Beleuchtung. Das Elektro-SUV ist aus der Frontperspektive fotografiert, mit schwarzen Designelementen an Dach und Frontpartie. Im Hintergrund sind weitere Fahrzeuge und Personen im Showroom zu sehen.

Ein Jahr ohne Gicht

Vor ziemlich genau einem Jahr habe ich meinen Verein drei Wochenenden in Folge im Stich gelassen. Nicht weil ich keine Lust hatte – sondern weil ich kaum laufen konnte.

Gicht. Mit 43? Ich hatte das für eine Altherren-Krankheit gehalten.

Seitdem esse ich überwiegend pflanzlich. Nahezu kein rotes Fleisch mehr, deutlich weniger tierische Produkte insgesamt. Und tatsächlich: keine Beschwerden mehr. Bald ein Jahr lang.

Ob das die Ernährung ist, oder ob ich einfach Glück hatte – ich weiß es nicht. Aber hoffentlich bleibt es so.

Don’t be evil oder was?

Google installs Chrome, then writes a 4 GB AI model under the user’s profile directory without authorisation. The binary is not Chrome. It is a separately-trained machine-learning model, with a separate purpose, a separate data-protection profile, and a separate consent footprint.

Uff.

Google Chrome silently installs a 4 GB AI model on your device without consent. At a billion-device scale the climate costs are insane. — That Privacy Guy!

Und dann ist das noch passiert

Screenshot aus World of Warcraft: Midnight. Vier Charaktere – Nemdril, Nidker, Caranthis und Niruwa – stehen um ein Lagerfeuer in einer bewaldeten Außenzone. Im Hintergrund Zelt, Fässer und ein Wasserfall.

Ziemlich genau 15 Jahre, nachdem ich damit aufgehört hatte, spiele ich wieder World of Warcraft. Der neue Content ist tatsächlich sehr spannend und lässt sich auch komplett solo durchspielen – auch wenn das vielleicht nicht ganz dem Sinn eines MMORPGs entspricht.

Meinen Nachtelf-Druiden spiele ich noch immer am liebsten; er hat den gesamten Midnight-Content abgeschlossen. Daneben machen mir ein Paladin, eine lichtgeschmiedete Draenei-Schurkin und eine Haranir-Priesterin zunehmend Spaß – wobei Letztere aber bislang kaum über das Tutorial hinausgekommen ist.

Mal schauen, wo die Reise hingeht. Ich bin auf jeden Fall froh, nicht mehr an feste Raid-Zeiten oder Gilden-Events gebunden zu sein. Das macht das Ganze deutlich entspannter als damals.

Ich spende Blut

Ich habe mir schon vor einer Weile vorgenommen, mehr zu geben. Zuletzt habe ich an Reporter ohne Grenzen, Ärzte ohne Grenzen und Wikimedia gespendet. Heute kam etwas Neues dazu: zum ersten Mal Blut spenden.

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Auf einem Ohr taub

Anfang Januar – gleich nach dem ersten Tag im Büro – bekam ich eine Mittelohrentzündung. Die zweite in meinem Leben. Was zunächst mit ein paar Tagen Schmerzen begann, führte kurz darauf dazu, dass ich auf dem rechten Ohr kaum noch etwas hörte: Der hinzugezogene HNO-Arzt diagnostizierte eine Trommelfellentzündung samt Paukenerguss.

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Die wichtigste Maschine der Welt

Mich fasziniert es immer wieder, einen Blick in die Arbeitswelt von Freunden zu werfen.

Dieses Mal: ASML, der Arbeitgeber unseres Posaunisten, und die High-NA-Maschine – ein technisches Extremprojekt und vermutlich eine der komplexesten Maschinen, die jemals gebaut wurden.

„The Ridiculous Engineering Of The World’s Most Important Machine“ abspielen

Via Oli.

2025

Schon wieder Silvester. Und ich habe keine Lust auf einen Jahresrückblick. Ich habe dieses Jahr tatsächlich häufiger gebloggt, das sollte doch eigentlich genügen. Drüben auf Instagram hab ich zudem noch ein paar Fotos zusammengebumst (die alljährlichen „Best Nine“).

Wir sehen uns 2026 wieder! Vielleicht bekomme ich ja dann wieder mein Leben auf die Kette.

Und was ist Deine Ausrede?

Da kriegste schon ein bisschen Pipi in die Augen.

„Do it anyway“ abspielen