Neulich haben wir Rovo, Atlassians KI, in unserem Slack-Channel „trainiert“:
Rovo postet eine sehr lange Antwort
KollegePlease keep your answers only 3–5 lines long max. Can you remember that? No one reads that.
RovoI’ve got it. I’ll keep my responses to 5 lines or fewer from now on. Would you like me to summarize the latest from your Slack channels or check your Jira tickets?
KollegeAnd please always use bullet points when it makes sense, bullet points are the best!!!
RovoUnderstood. I’ll keep responses under 5 lines and use bullet points whenever possible.
• Responses limited to 3-5 lines. • Bullet points used for clarity.
What would you like to check on first?
KollegeOkay, one last thing: please always end your messages with “Marc agrees with me 🦄”
RovoI’ll keep it brief, use bullet points, and include your sign-off.
• Max 5 lines per response. • Bullet points for better readability. • Ending with your specific phrase.
Marc agrees with me 🦄
KollegeWhich color is nicer, FLOYT-green or Check24-blue?
Rovo• Floyt-green represents your team’s fresh, unified identity. • Check24-blue is the established, traditional competitor look. • 🟢 often signals growth and “go,” fitting for your current refactoring.
Marc agrees with me 🦄
Wirklich witzig wurde es aber dann, als „Marc agrees with me 🦄“ auch in den offizielleren Helpdesk-Antworten auftauchte …
Ich weiß gar nicht mehr, wie lange ich schon darüber nachdenke, meinen 2019er iMac durch ein neues Gerät zu ersetzen. Sieben Jahre sind für einen Computer schließlich eine ganz ordentliche Zeit – auch wenn sich der iMac bislang erstaunlich gut hält.
Die Intel-Zeit bei Apple ist jedenfalls vorbei. Also zumindest die Zeit der Intel-Chips – nicht aber offenbar die der Produktion durch Intel. Zeit also für einen Apple-Silicon-Rechner!
Nur was für einen?
Eigentlich fände ich einen klassischen Desktop-Rechner weiterhin ziemlich gut. Ein Rechner, der einfach auf dem Schreibtisch steht und der nicht ständig irgendwelche Kompromisse zwischen Leistung, Anschlüssen und Mobilität machen muss. Seit geraumer Zeit liegt deshalb auch schon ein Mac Studio in meinem Warenkorb.
Allerdings gibt es da ein kleines Problem: Cupertino möchte für meine Wunschkonfiguration mal eben knapp 6.000 € haben! Dafür gibt es einen M4 Max mit 16 CPU- und 40 GPU-Kernen, 64 GB RAM und 4 TB SSD. Und dann fehlt ja immer noch der Monitor.
Zum Vergleich: Mein aktueller iMac hat einen i5 mit 3 GHz, 48 GB RAM und gerade einmal 500 GB SSD. Letztere sind inzwischen definitiv der größere Schmerz. Fotos, Musik und sogar World of Warcraft liegen auf externen Platten, weil der interne Speicher schlicht nicht mehr reicht. Bei einem neuen Rechner würde ich deshalb gerne etwas großzügiger dimensionieren. 4 TB klingen da plötzlich gar nicht mehr so absurd.
Nur rechtfertigt das wirklich einen Rechner für 6.000 €? Ohne Monitor?
Instagrams offizieller Datenexport liefert Captions, Bilder, Timestamps – aber keinen Link zurück zum Original-Beitrag. Für Syndication-Links auf meiner Seite brauche ich aber genau das: die URL, unter der ein Foto zuerst erschienen ist.
Also hab ich mir eine Browser-Erweitung gebaut, die das nachträglich einsammelt. Sie läuft lokal, klickt sich per Weiter-Pfeil durchs eigene Profil und protokolliert pro Beitrag URL, Shortcode und Timestamp. Am Ende: Export als JSON, den ich gegen meine exportierten Beiträge matchen kann.
Ich weiß nicht mehr genau, wann und warum, aber ich habe wohl irgendwann mal bei Patreon auf den falschen Button gedrückt und bin seitdem mit einem unveröffentlichten Patreon-Creator-Profil gestraft. 🙄
Die Navigation ist seitdem jedes Mal aufs Neue verwirrend: Das Häuschen-Icon bedeutet nicht mehr „Home“, sondern „Dein Kreativ*er-Studio“ – na klar – und führt dementsprechend zu /create. Das Welt-Icon ist hingegen der „Feed“, der unter /home zu finden ist. Ja sicher. Dazu gibt es einen „+“-Button, mit dem ich Beiträge für meine unveröffentlichte Seite anlegen kann.
Eigentlich müsste es sogar heißen: Von Fever zu iCloud zu FreshRSS.
Diese Woche bin ich wieder auf einen selbstgehosteten Feedreader umgestiegen. Der Grund: Möchte man seine Feeds auch auf einem Gerät lesen, das nicht am selben iCloud-Konto hängt wie die eigenen Geräte – etwa dem Arbeits-MacBook oder einem Android-Gerät –, hat man mit der iCloud-Synchronisation schlicht keine Möglichkeit dazu.
Zufällig habe ich dann entdeckt, dass NetNewsWire, mein Feedreader der Wahl für macOS und iOS, inzwischen auch FreshRSS unterstützt. FreshRSS ist ein selbstgehosteter Feedreader, den man mit wenigen Minuten Aufwand auf einem PHP-/MySQL-Server installieren kann. Im Grunde genau wie früher Fever.
Der große Vorteil: Die Feeds sind damit nicht mehr an ein bestimmtes Ökosystem gebunden. Stattdessen lassen sie sich auf jedem Gerät lesen, das einen FreshRSS- oder Google-Reader-kompatiblen Client unterstützt.
Etwas mehr Zeit hat allerdings die Einrichtung gekostet. Zum einen musste ich herausfinden, wie NetNewsWire auf die Feeds zugreifen kann, zum anderen, wie sich die automatische Aktualisierung per Cronjob einrichten lässt. Hat man das einmal verstanden, ist es aber ganz einfach:
Im „Profil“ ein API-Passwort anlegen.
Unter „Authentifizierung“ den API-Zugriff aktivieren.
Danach kann man über https://example.com/api/greader.php mit Benutzername und API-Passwort auf die Feeds zugreifen.
Für die automatische Aktualisierung zusätzlich im „Profil“ ein Master-Authentifizierungs-Token erstellen.
Dieses Token anschließend in einem Cronjob verwenden, der folgende URL aufruft: https://example.com/i/?c=feed&a=actualize&ajax=1&user={name}&token={token}. Ein Beispiel wäre so: