Adieu, 2018!

Eigentlich habe ich gerade wenig Zeit für so einen Jahresende-Beitrag, denn ich bin im totalen Aufräum- und Putzfieber: Ich will die Bude zum Jahreswechsel endlich wieder besuchsfähig haben. Und da wären wir auch schon bei meiner Krux von 2018: Ich habe (oder vielmehr hatte) ein bisschen die Kontrolle über mein Leben verloren. Auf den ersten Blick, nach außen hin, sah das für viele sicher nicht so aus, aber seit meiner Kündigung bei weg.de war dieses Jahr für mich ausgesprochen chaotisch und wirr.

Ausgedrückt hat sich das ganz besonders im Zustand meiner Wohnung. Überall lag Krempel rum, stapelten sich irgendwelche Schreiben, standen Flaschen, häuften sich Klamottenberge, das Geschirr stand sechs Tage, ehe es mal gespült wurde, der Müll landete nicht im Mülleimer, sondern gleich in Säcken, die griffbereit schon an der Tür standen … Okay, machen wir uns nichts vor: Es war eine Messi-Phase. 😞 Aber es tut gut, jetzt endlich die Wohnung wieder aufgeräumt(er) zu sehen, sich von dieser Phase zu lösen und auch einfach mal darüber zu schreiben. Das jedenfalls ist mein einziger Vorsatz für 2019 gewesen.

Dieses Jahr war sonst aber tatsächlich ganz gut. Vor allem brachte der Jobwechsel frische Luft rein, ich habe tolle Menschen kennen gelernt, ich habe viel musiziert, und ich habe tatsächlich viel unternommen. Ich habe sogar wieder angefangen, mehr zu bloggen. Okay, viele Posts hier sind Checkins oder Instagram-Fotos – aber dazwischen tummeln sich auch immer mal wieder kurze Artikel.

Ich könnte jetzt behaupten, dass ich 2019 wieder mehr schreiben, mehr Sport treiben, mehr lesen, mehr Urlaub machen möchte – aber wem will ich da was vor machen? Das Wichtigste ist doch eigentlich, dass wir alle nicht durchdrehen. Und das sollte 2019 das vorrangigste Ziel sein!

Also: Euch allen einen guten Rutsch und dreht nicht durch! ❤️

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  • Dominik Schwind
  • Jürgen Busch