Marc Görtz

A List Apart spinnt

Wieder einmal hat sich das normalerweise ganz nette Webdesigner-Magazin A List Apart einen Schnellschuss geleistet, ohne über die Konsequenzen nachzudenken…

Wir erinnern uns an all die kleinen Merwürdigkeiten, die man bei ALA in Sachen JavaScript fabrizierte. Solche Artikel musste man in den meisten Fällen mit Vorsicht genießen (sagt z.B. Peter Paul Koch).

Sieht man mal von der (in meinen Augen) Lapalie ab, dass es nicht Long Live the Q Tag, sondern Long Live the Q Element heißen müsste (was aber auch schon Anne aufgefallen ist), hat man sich diesmal etwas bei der Bedeutung von CSS verschätzt.

Denn CSS ist ganz, ganz eigentlich nur etwas Optionales. So wie JavaScript auch, könnte ich es einfach ausschalten. Folge ich nun dem Hinweis von ALA, entferne also im Stylesheet die standardmäßig vorhandenen An- und Abführungen und setze sie manuell außerhalb des q-Elements, so habe ich mit abgeschaltetem CSS plötzlich doppelte Anführungszeichen: Einmal die hart kodierten mit „ oder “, und einmal die vom Browser-Stylesheet hinzugefügten Anführungszeichen.

Did you know ««The quick brown fox jumps over the lazy dog””
contains every letter of the alphabet?

Sieht blöd aus. Ist es auch. Blödes ALA – beim nächsten Mal bitte etwas mehr über Semantik und so nachdenken. Oder einfach mal CSS ausschalten…