Instagram-URLs nachträglich einsammeln

Instagrams offizieller Datenexport liefert Captions, Bilder, Timestamps – aber keinen Link zurück zum Original-Beitrag. Für Syndication-Links auf meiner Seite brauche ich aber genau das: die URL, unter der ein Foto zuerst erschienen ist.

Also hab ich mir eine Browser-Erweitung gebaut, die das nachträglich einsammelt. Sie läuft lokal, klickt sich per Weiter-Pfeil durchs eigene Profil und protokolliert pro Beitrag URL, Shortcode und Timestamp. Am Ende: Export als JSON, den ich gegen meine exportierten Beiträge matchen kann.

Popup der Instagram-URL-Collector-Extension mit Steuerungs-Buttons, Zähler und Liste gesammelter Post-URLs.

Bewusst gibt es keinen Chrome-Web-Store-, Firefox-Add-ons- oder App-Store-Eintrag – die Erweitung automatisiert Teile von Instagram, und dafür wollte ich mir keine Trademark- oder Review-Diskussion mit Meta einhandeln. Also nur lokal installierbar, unpacked, Manifest V3, keine Dependencies. Nichts verlässt den Browser, es liest nur, was ohnehin auf der Seite steht.

Ist kein elegantes Tool – eher ein Wegwerf-Skript mit UI, das genau einen Job macht, weil Instagram diesen Job nicht anbietet. Aber es reiht sich sauber in mein Backfill-Setup ein: erst die URLs einsammeln, dann PESOS – Instagram ist hier die Quelle, mein Blog bekommt die Kopie, verlinkt zurück zum Original.