#accessibility

Bin ich jetzt behindert?

In der Umfrage State of CSS 2021 (an der jeder Web-Entwickler unter Euch teilnehmen sollte) gab es gegen Ende bei den demografischen Angaben diese Frage nach einer möglichen Art der Behinderung:

Und da geriet ich ins Grübeln: Zählt meine Ellbogensteife nun zu den Mobilitätseinschränkungen, nach denen dort gefragt wird? Es ist doch (hoffentlich) nichts Dauerhaftes! Und so kreuzte ich – aus falschem Stolz wohl – nichts an.

Dennoch erwische ich mich noch Tage später, wie ich über diese Frage nachdenke. Ich bin seit über vier Monaten krank geschrieben, weil ich nicht lange mit Tastaturen arbeiten kann, ohne dass nach kurzer Zeit überanstrengte Schulter- und Handgelenke schmerzen. Hätte ich also vielleicht doch etwas anderes ankreuzen sollen? Ich predige im Job immer und immer wieder, dass Accessbility im Web nicht nur heißt, die Seiten für blinde Nutzer zugänglich zu machen – aber wenn es um einen selber geht, wird man schnell zurückhaltend. Ist doch alles nicht so schlimm, ne?

ARIA in HTML

„ARIA in HTML“ ist jetzt eine Proposed Recommendation.

Reducing motion with the picture element

Brad Frost ist auf eine sehr coole Lösung für accessible GIFs gestoßen: Reducing motion with the picture element

Ein Menü mit mehr Accessibility

In den letzten Tagen habe ich immer mal wieder an meinem Hamburger-Menü auf kleinen Devices gearbeitet und es zugänglicher gemacht. Zunächst einmal war es ja sowieso schon eine Checkbox, was den einfachen Vorteil hat, dass das Menü auch dann noch funktioniert, wenn JavaScript einmal deaktiviert oder kaputt ist: Ich prüfe im CSS einfach auf die :checked-Pseudoklasse des input und zeige abhängig davon mittels general sibling combinator das Menü an oder eben nicht:

nav input:checked ~ ul {
  display: block;
}

So etwas mit einem button umzusetzen ist ohne JavaScript nicht möglich.

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