#ellbogen

Und weiter warten

Ich war heute bei der vierten Nachbehandlung meines Ellbogenbruchs. Inzwischen ist der Sturz fast vier Monate her.

In den letzten Wochen hat sich leider nicht viel getan: Ich habe immer noch einen Bewegungsradius von rund 60°. In der Pronation, also der Einwärtsdrehung des Unterarms, gibt es jetzt ein paar Grad (wir erinnern uns: ich trage die Uhr nun rechts), aber das war’s auch schon. Nichtsdestotrotz: Ich wurde mit einem fröhlichen „Da hamse aber gut trainiert!“ begrüßt. Okay. Dass ich eigentlich dieses Mal schon eine Überweisung für ein CT bekommen sollte, schien nicht mehr in den Unterlagen zu sein – das ist nun auf Anfang 2022 verschoben worden. Gleichzeitig werde ich dann auch nochmal geröntgt, um die Heilung des Knochenbruchs zu prüfen.

Entgegen der Aussage der Krankenhaus-Ärzte wurde mir schließlich dann noch geraten, das Metall entfernen zu lassen. So würde ich sicher mehr Beweglichkeit erhalten. Na dann werde ich das doch mal machen – auch wenn das wieder Vollnarkose und Schnibbelei bedeutet.

Hoffentlich hat das bald ein Ende. 😒

„Marcs Arm“

Mein Arm hat jetzt seine eigene Homepage.

Endlich mehr Beweglichkeit

Ich war heute beim Orthopäden. In den letzten Tagen habe ich einige sichtbare – und damit für mich auch dringend nötige – Fortschritte machen können, und so fiel mir ein Stein vom Herzen, als er meine Ellbogenbeweglichkeit von geschätzt 60° bestätigt hat. Ich bin also jetzt binnen sechs Wochen von 0–30–40 auf 0–30–90 gekommen. Ihr erinnert Euch: Das Ziel ist mindestens 0–0–150, also komplett durchstrecken und dann um 150° beugen. Es wird also!

Den Unterarm drehen kann ich allerdings weiterhin nicht, daran arbeiten wir aber aktuell in der Physiotherapie.

Ganz angetan und sogar etwas überrascht war der Orthopäde von der Knochenheilung, das habe er bei dem Bruch so gar nicht erwartet. Hurra! 🥳

Im Oktober geht es dann zum CT und wir prüfen, wie die Weichteile (also Muskeln und Faszien) verheilt sind. Abhängig davon ergeben sich die weiteren Maßnahmen, wie z.B. eine ambulante oder stationäre Rehabilitation, oder im worst case vielleicht auch eine Arthrolyse. Bis dahin bin ich weiter krankgeschrieben.

Schaun mer also mal, wie der Fortschritt in vier Wochen aussieht.

Wie ich mir einmal meinen Ellbogen brach

Am unternahm ich mit den Jungs eine Radtour, die uns einmal quer durch den Selfkant und Gangelt führte. Ich war happy: Ich war einigermaßen gut durch die letzten 14 Monate gekommen, hatte einige Tage vorher meine Corona-Impfung erhalten, hatte mich vorab testen lassen und konnte somit endlich wieder „unter Menschen“ sein. Doch als wir gegen 20 Uhr Richtung Heimat fuhren, um dort im Garten zu grillen, passierte etwas ausgesprochen Unangenehmes.

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