#Politik

Sergej Dabbeljow Breschnew

Ich habe es für wohltuend empfunden, dass die Bundeskanzlerin gegenüber dem amerikanischen Präsidenten Breschnew Guantanamo kritisiert hat.

So spricht nur einer: Der Herr Stoiber! Herrlich, der Mann.

Quelle: Andreas, via ICQ.

Es ist Samstag (Update)

Sieht man mal davon ab, dass ich im Gegensatz zum letzten Mal stolze 726 ungelesene Feeds habe und folglich auch was zu hätte, komme ich heute morgen etwas schwer in die Gänge. Nach Melissas Karaoke-Hotdog-Geburtstagsparty in Aachen gestern und der rutschigen Heimfahrt hatte ich eigentlich vor, mal etwas länger zu schlafen. Stattdessen erwische ich mich gerade dabei, mich für den FDP-Neujahrsempfang hier fertigzumachen, der mit total wichtigen NRW-Politikern.

*gähn* Vielleicht lege ich mich doch einfach wieder hin und bastle noch was am Backoffice von neu.de…

Apropos… LAUNCH LAUNCH LAUNCH LAUNCH LAUNCH! Wah wah wah!!

Update: Der Neujahrsempfang war nicht so berauschend. Zwar habe ich unseren NRW-Innenminister Wolf, den stellvertretenden Ministerpräsidenten Pinkwart und Jörg van Essen (netter Kerl, immerhin Oberst der Reserve!) getroffen. Aber Zeit für Gespräche (z.B. über Vorratsdatenspeicherung oder sowas) blieb kaum, die Herren mussten zügig weiter. Schade.

Sowas aber auch! Der Ede hört auf!

Edmund Stoiber wurde nicht nur durch sein politisches Können, sondern vor allem aufgrund seiner rhetorischen Fähigkeiten bekannt. Man kann sogar behaupten, er spiele von seiner Wortgewandtheit her in einer eigens ihn zugedachten Liga.

… sagt René in seinem Nachruf. Und er hat recht.

Ich überlege nur gerade, wen ich denn lieber hätte: Problembär-Ede oder Beckstein, Beckstein, alles muss versteckt sein. Hmm… Die armen Bajuwaren.

Ich bin Killerspielspieler!

Jetzt geht die Diskussion wieder los!

Nach Ansicht des brandenburgischen Innenministers Jörg Schönbohm (CDU) leisten Killerspiele »einen verhängnisvollen Beitrag zur leider wachsenden Gewaltbereitschaft und fördern aggressives Verhalten«. Deshalb müsse »konsequent gegen Spiele vorgegangen werden, die Gewalt verherrlichen«, sagte Schönbohm der Netzeitung. »Spiele, in denen der Erfolg sich an der Verstümmlung und Ermordung möglichst vieler Menschen – Alter, Frauen, Kindern, Polizisten oder schlicht ‚Feinden‘ misst, sind in keiner Hinsicht zu akzeptieren.«

Klar. Die Killerspiele sind’s wieder schuld! Denken unsere Politiker eigentlich auch mal daran, dass man vielleicht mehr für die Medienkompetenz der Jugend tun sollte? Ich sag’s nochmal: Medienkompetenz! Ausnahmsweise stelle ich mich hier mal auf die Seite der Grünen:

»Hier reicht die einfältige Forderung der Großen Koalition nach einem Verbot von Killerspielen sicher nicht aus, zumal Verbotenes für Jugendliche bekanntlich umso reizvoller ist.«

Richtig!

So, und jetzt steckt mich mal ganz schnell in U-Haft oder sowas! Wer weiß, vielleicht laufe ich ja demnächst auch Amok, im Bundestag oder so, bloß weil ich Sauerbraten, Counterstrike und dergleichen zocke… Unsere Politiker – da ist jeder Glaube an Verstand verloren…

Wahlcomputer

Während ich diese Zeilen schreibe, läd in einem anderen Tab die Zeichnungsliste für eine Petition immer noch…

Zum Thema: Bekanntlich bin ich kein großer Freund von Computern. Sie nehmen uns hart arbeitenden Menschen die Qualen des bäuerlichen Lebens ab und reißen irgendwann die Weltherrschaft an sich. Darum und noch aus ein paar anderen Gründen solltet auch Ihr gegen die Einsetzung von Wahlcomputern stimmen.

Nicht dass ich so unbedingt möchte, dass mein Papa an Wahlsonntagen zuhause mit der Familie den Teller Suppe und den Sonntagsbraten isst, statt im Wahlbüro in der Grundschule ein Butterbrot dank des großzügigen Verpflegungsgeldes zu essen – nein, nein! Papier und Stift rulez einfach! Ehrlich!

Wahlprogramme gecheckt

Ich selbst habe mir die Wahlprogramme der Parteien erst gestern gesaugt und wollte sie mir die nächsten Tage erst durchlesen, dann politisch und anschließend gestalterisch analysieren.

Gerrit hingegen fängt von hinten an – und was dabei herauskommt, ist besonders für die Partei meiner Eltern erschreckend! Dabei hatten die doch so ein nettes CD-Manual (PDF) – warum nur Arial und nicht CorporateS oder wenigstens die Helvetica? Warum?

Für Mediengestalter und Interessierte jedenfalls sehr lesenswert!