Ich war heute beim Orthopäden. In den letzten Tagen habe ich einige sichtbare – und damit für mich auch dringend nötige – Fortschritte machen können, und so fiel mir ein Stein vom Herzen, als er meine Ellbogenbeweglichkeit von geschätzt 60° bestätigt hat. Ich bin also jetzt binnen sechs Wochen von 0–30–40 auf 0–30–90 gekommen. Ihr erinnert Euch: Das Ziel ist mindestens 0–0–150, also komplett durchstrecken und dann um 150° beugen. Es wird also!
Den Unterarm drehen kann ich allerdings weiterhin nicht, daran arbeiten wir aber aktuell in der Physiotherapie.
Ganz angetan und sogar etwas überrascht war der Orthopäde von der Knochenheilung, das habe er bei dem Bruch so gar nicht erwartet. Hurra! 🥳
Im Oktober geht es dann zum CT und wir prüfen, wie die Weichteile (also Muskeln und Faszien) verheilt sind. Abhängig davon ergeben sich die weiteren Maßnahmen, wie z.B. eine ambulante oder stationäre Rehabilitation, oder im worst case vielleicht auch eine Arthrolyse. Bis dahin bin ich weiter krankgeschrieben.
Schaun mer also mal, wie der Fortschritt in vier Wochen aussieht.
Nachdem ich mir erst neulich einen Staubsaugerroboter holte und seitdem immer wieder überrascht bin, was der so an Staub sammelt, läuft hier seit gestern nun auch ein Raumentfeuchter, weil die Raumluft trotz aller Anstrengungen immer mega feucht ist, und nun ja, holy fuck!
Am Montagmorgen fuhren Ina und ich nach Kornelimünster um dort die erste Etappe des Eifelsteigs zu starten. Das Wetter meinte es gut mit uns – etwas zu gut vielleicht, denn gegen Mittag sollte es 36 °C heiß werden. Also hofften wir, vor Erreichen der Mittagshitze das Etappenziel Roetgen zu erreichen.
Das ging natürlich gar nicht: Es waren 35 °C da draußen, also bestes Umzugswetter – und wir hatten keinen Umzug mit dem Musikverein! 😱 Also haben Elli und ich uns kurzerhand als Hilfarther getarnt und sind mit dem Instrumentalverein Hilfarth durch Neu-Immerath gezogen.
Hach, was freue ich mich doch, gleich bei den Temperaturen bei einem anderen Musikverein auszuhelfen. Meine Zusage war so unglaublich klug. 🥵
So schlimm war’s tatsächlich nicht – im Gegenteil: Lustig war’s!
Dinge, die ich gelernt habe:
Immer Ventilöl bei sich führen!
Immer Ventilöl bei sich führen!
Immer Ventilöl bei sich führen!
Anderthalb Liter Wasser vor dem Umzug weghauen ist ’ne gute Sache.
Gestern waren Julia, Udo, Raffaela und ich beim so genannten Haldenzauber in Hückelhoven. Auf der 70 Meter hohen Millicher Halde gibt es dort noch bis zum 6. Januar einen Parcours aus Lichtinstallationen, kunstvollen Objekten, interaktiven Figuren und musik-synchronen Inszenierungen.
Heute ist es fast zwei Wochen her, als ich mit Kirsten, Sandra, Julia, Ina, Elvira, Jens, Norbert, René und hundert anderen Musikern in Maaseik ein Gedenkkonzert zum Ende des 1. Weltkriegs gab.